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Der Plauer See liegt zwischen Wäldern und Feldern mitten in der grossen Mecklenburger Seenplatte. Über den Petersdorfer-, Fleesen- und Kölpinsee erreicht man den Jabelschen See und die Müritz.

Der Plauer See ist nach der Müritz und dem Schweriner See mit knapp 39 km² der drittgrößte See in Mecklenburg. Die Länge beträgt ca. 19 km, an der breitesten Stelle ist er knapp 5 km. Die maximale Wassertiefe liegt bei ca. 26 m, die durchschnittliche Tiefe bei 6 m.

Fast der gesamte See wird von Flachwasserbereichen bis zu 3 m Tiefe umsäumt, die sandigen Untergrund aufweisen und teilweise dicht mit Krautbänken bewachen sind. Fast die ganze Uferlinie weist einen geschlossenen Schilfgürtel mit kleineren Buchten und Durchbrüchen auf.

Die Wasserqualität ist ausgezeichnet und erlaubt abhängig von der Jahreszeit Sichttiefen bis zu 6 m. Im Sommer erwärmt sich der See auf bis zu 22° C, im Winter friert er meistens zu.

Der Plauer See ist relativ stark gegliedert. Große Halbinseln, Buchten, Verengungen und sogar eine Insel bestimmen die Kontur.

Unter Wasser sieht es richtig „bergig“ aus.  Eine Vielzahl von Bergen, Erhebungen und Rinnen durchziehen den gesamten See. Steile Kanten und extreme Tiefen grenzen teilweise an sehr flache, nur mit Vorsicht zu befahrene Flachwasserbereiche.

Wie alle großen Gewässer ist auch der Plauer See mit der nötigen Vorsicht zu befahren, da bei plötzlich auftretendem Starkwind oder Gewitter heftiger Seegang auftreten kann. Paddel- oder kleinere Ruderboote sind unter diesen Bedingungen in großer Gefahr.

Besonnenheit und nicht falsch verstandener Ehrgeiz ist angesagt!

Wander und Radwege erschließen den See fast vollständig von der Landseite, wobei die Natur die „Ebenflächigkeit“ dieser Wege  in manchen Bereichen deutlich durchbricht.